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8. Kutscher- und Reitertreffen der Almendorfer Ponyfreunde e. V.

Dreitägiges Fest mit vielen Höhepunkten

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Der Umgang mit Pferden fasziniert seit eh und je viele Menschen. Das wurde am Fest der Almendorfer Ponyfreunde e. V. in vielen Bereichen deutlich. So auch am Samstag beim Trailritt, an dem über 60 Reiter von nah und fern teilnahmen. An verschiedenen Stationen warteten Hindernisse auf Pferd und Reiter, die bewältigt werden mussten. Mit einem Tennisschläger ausgerüstet wurde ein Ball zu einem Ziel transportiert und es warteten auch Fragen rund ums Pferd auf ihre Auflösung. Pokale und Sachpreise waren der Dank für die Mühe. Den ersten Platz unter den Trailreitern errang Gunther Heldmann aus Giesel, gefolgt von Catrin Rieser aus Almendorf und Iris Cruz Garcia aus Rothemann. Westernatmosphäre unterstützt durch Lager- und Schwedenfeuer durchzog den Festplatz von Melzdorf. Eine große Bereicherung des Abends war die Countryband „Westernexpress“. Die Freude am Musizieren war den Bandmitgliedern anzumerken und übertrug sich auf die Zuhörer, die nicht mit Beifall sparten.

Begleitet von den Klängen der Jagdhornbläser Giebelrain startete am Sonntag ein Kutschen- und Reitercorso. Nach den einleitenden Worten des Vorstandes wünschte der Ortsvorsteher von Haunedorf Matthias Balzer einen guten Festverlauf und lobte die Bereitschaft des Vereines, jedes Jahr so ein eindrucksvolles Programm vorzubereiten. Nach der Vorstellung der Gespanne und Reiter faszinierte das Hütchenfahren die Zuschauer. Möglichst fehlerfrei sollte der Kutscher seine Pferde durch Hindernisse lenken. Die bestplaziertesten Teilnehmer durchfuhren nochmals den Parcour, wobei die Zeit im Vordergrund stand. Sieger wurde Theo Krah aus Jossa, gefolgt von Manfred Heil, Rothemann und Stefan Blum aus Niederbieber. Große Resonanz fand auch die Vorführung der Linedancer aus Rhönshausen, die bereits am Samstagabend eine Vorstellung ihres tänzerischen Könnens gaben.

Lustig ging es bei den Aufgaben für die 10 besten Trailteilnehmer zu. Sackhüpfen mit dem Pferd am Zügel war gar nicht so einfach, ebenso wenig der „Staffellauf“ mit dem Ball hoch zu Ross. Ein Danke schön in Form von Sachpreisen erfreute die Reiter.

Das es schwerer ist, als es aussieht, erfuhren manche Zuschauer, als sie unter Anleitung eines Vereinmitgliedes einen Zweispänner aufschirrten. Die Namen der einzelnen Geschirrteile erschienen wie ein Vokabular einer fremden Sprache. Die Möglichkeit, als Beifahrer einmal mit die Hindernisstrecke zu durchfahren, wurde von den Zuschauern freudig begrüßt und reichlich genutzt. Auch für die Kinder wurde viel geboten. Kostenlose Kutschfahrten und Pony reiten am Samstag und Sonntag, ein Kreuzworträtsel rund ums Pferd und Wettnageln, sowie ein Angelspiel wurden gerne angenommen. Mit vielen Gewinnen bedacht genossen die Kinder das große Angebot. Mit einem erstmalig veranstalteten Bockbierabend bei Kesselfleisch und Kreuzbergbier klang das wohlgelungene Fest umrahmt von den musikalischen Darbietungen des Musikvereines „Biebergrund“ aus.

Text und Fotos von Familie Hohmann, vielen Dank!